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Torgefährlicher Raumdeuter für die SpVgg Bayreuth – Daniel Haubner Analyse

Mit Daniel Haubner verpflichtet die SpVgg Bayreuth einen der Top-Scorer der vergangenen Regionalliga Bayern-Saison. Ballorientiert analysiert, was die Spielweise des offensiven Mittelfeldspielers neben seinen 26 Scorerpunkten ausmacht und warum er in Bayreuth seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen muss.
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Daniel Haubner: torgefährlicher Raumdeuter

Grundsätzlich ist Daniel Haubner mit seiner Zweikampfstärke & Workrate von der 6er- bis zur 9er-Position auf jeder Position im Zentrum einsetzbar. Sein herausragendes Raumgefühl macht ihn jedoch am effektivsten im letzten Drittel als offensiven Mittelfeldspieler. Dort nutzt er seine hervorragenden Laufwege geschickt in den Halb- und Zwischenräumen, um sich in gefährlichen Positionen zu bringen und selbst torgefährlich zu werden. Häufig aus dem Rückraum sich anschleichend verwertet er den Großteil seiner Torchancen konsequent. Neben seinen zwei Elfmetertoren konnte er vergangene Saison 5 Tore mit dem starken linken und 4 Tore mit dem etwas schwächeren rechten Fuß erzielen. Dies unterstreicht nochmal die Unberechenbarkeit des „Raumdeuters“.

Riskantes aber kreatives Passspiel Haubners

Ähnlich unberechenbar ist sein Passspiel, das von einer hohen Risikobereitschaft geprägt ist. Zwar kommen mit einer Quote von 61% nur unterdurchschnittlich viele Pässe beim Mitspieler an. Jedoch fällt die Risiko-Nutzen-Bewertung positiv aus. Schließlich gehörte Haubner mit seiner Kreativität im Passspiel zu den Top-Creatorn der RL Bayern. Zusätzlich zu seinen 15 Torvorlagen spielte er beachtliche 7-mal den vorletzten Pass vor einem Torerfolg – ein herausragender Wert. Besonders hilfreich sind dabei seine Ecken und Freistöße, die er mit seinem starken linken Fuß zahlreich Richtung Sechzehner schlägt.

Daniel Haubner: Anpassung an Mintáls Kombinationsfußball

Obwohl Haubner nicht als klassischer Kombinationsspieler im Mittelfeld bekannt ist, ist es ihm durchaus zuzutrauen, in Zukunft für mehr Kreativität im zentralen Bereich des Bayreuther Spiels zu sorgen. Die vergleichsweise niedrige Anzahl an empfangenen Pässe könnte auch mit der Spielweise des VfB Eichstätts erklärt werden, die auf wenig Ballbesitz und viel Risiko ausgelegt war. Dennoch wird er sich bei Altstadt-Trainer Marek Mintál, der einen passsicheren Kombinationsspielfußball bevorzugt, zunächst etwas anpassen müssen.

Haubner von der Landesliga zum 3. Liga-Absteiger SpVgg Bayreuth

Haubners Fähigkeit, sich schnell an neue Situationen anzupassen, hat er in den letzten zwei Jahren bereits bewiesen, als er von der Landesliga bis zur Regionalliga Bayern zweistellige Torausbeuten erzielte und nun als Neuzugang bei 3. Liga-Absteiger SpVgg spielt. Das Interesse ambitionierter Drittligisten wie des FC Ingolstadt an einem Haubner-Transfer unterstreicht noch einmal sein großes Potential.


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Quellen:
wyscout.com
https://xvalue.ai/stats
transfermarkt.de
https://www.spvgg-bayreuth.de/daniel-haubner-schliesst-sich-der-altstadt-an/

Co-Founder & Analyst bei ballorientiert

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