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Analyse Mateo Kovacic: der perfekte Gündogan-Nachfolger?

Mateo Kovacic wird zu Manchester City wechseln. Ballorientiert analysiert Spielweise inklusive Stärken und Schwächen des möglichen Gündogan-Nachfolgers.
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Mateo Kovacic: Titeljäger

Dass Kovacic zu Manchester City wechseln wird, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Was den Kroaten so stark macht und inwiefern er Ilkay Gündogan ersetzen kann, erfahrt ihr in unserer Analyse. Das Talent von Kovacic war bereits früh erkennbar, als er im Alter von 18 Jahren sein Debüt in der kroatischen Nationalmannschaft gab. Nach Stationen bei Inter, Real Madrid und Chelsea kann er mittlerweile stolz auf vier Champions-League-Titel zurückblicken.

Analyse Mateo Kovacic: Spielertyp „Roaming Playmaker“

Mateo Kovacic gilt als „Roaming Playmaker“ – er agiert zwischen beiden Strafräumen, zeigt sich dabei stets anspielbar und ist in der Lage, den Ball sowohl durch sein Passspiel als auch durch progressive Läufe nach vorne zu treiben. Generell verfügt er über alle technischen Qualitäten, um sich in das Ballbesitzsystem von Pep Guardiola einzufügen. Kovacic überzeugt durch seine Pressingresistenz, wodurch er im Spielaufbau eine häufig gewählte Option ist. Darüber hinaus ist er stark im Dribbling, wodurch er sich immer wieder spielerisch aus Drucksituationen befreien kann.

Kovacic‘ fehlende Torgefahr im Vergleich mit Gündogan

Kovacic tendiert dazu, vom Zentrum aus nach halblinks abzudriften. Die halblinke Mittelfeldposition bei Manchester City wird durch den Abgang von Ilkay Gündogan frei. Kovacic’s Defizite im Spiel gegen den Ball könnten durch Rodri als Absicherung hinter ihm perfekt kaschiert werden. Während Gündogan in den letzten Spielzeiten vor allem in wichtigen Spielen seine Torgefahr unter Beweis gestellt hat, darf man von Kovacic diesbezüglich nicht dieselben Erwartungen haben. In 142 Premier-League-Spielen erzielte der Kroate lediglich 4 Treffer und dringt zudem äußerst selten in die gegnerische Box vor.

Qualität im Übergangsspiel

Kovacic’s Stärken liegen eindeutig im Übergangsspiel. Durch seine hohe Workrate, seine Passqualitäten sowie sein Tempo und seine Technik hat er verschiedene Möglichkeiten, das Spiel in Richtung des letzten Drittels zu lenken und treiben. Insofern ist Kovacic als Spielertyp nicht eins zu eins mit Ilkay Gündogan vergleichbar. Dennoch bringt er viele Qualitäten mit, die dem ballbesitzlastigen und dominanten Spiel der Sky Blues entsprechen. Es bleibt abzuwarten, wie Pep Guardiola den Kroaten in sein System integrieren wird.

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Quellen:
wyscout.com
instat.com
transfermarkt.de
Fars Media Corporation, Chelsea vs. Arsenal, 29 May 2019 18CC BY 4.0

Co-Founder & Analyst bei ballorientiert

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