2. Bundesliga

1. FC Nürnbergs neuer Neuner? Julian Kania Analyse

Innerhalb von zwei Jahren von der Kreisliga in die 2. Bundesliga? Julian Kania vom 1. FC Nürnberg macht derzeit mit seinen vielen Toren in der Regionalliga Bayern auf sich aufmerksam. Ballorientiert analysiert den Mittelstürmer inkl. seiner Spielweise mit Stärken & Schwächen.
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Julian Kania: von der Kreisliga in die 2. Bundesliga?

Vor zwei Jahren noch in der Kreisliga und schon bald im Profi-Kader des 1. FC Nürnberg – dieser steile Aufstieg könnte Julian Kania von der U23 des 1. FC Nürnberg bevorstehen. Der letztjährige Torschützenkönig der Bayernliga Süd beweist nun auch in der Regionalliga Bayern seine Torjägerqualitäten und traf in 9 Einsätzen 9-mal.

Kania als Typ Zielspieler

Mit einer Größe von 1,92-m verkörpert Julian Kania einen robusten Spielertyp. Dementsprechend agiert er als klassischer Zielspieler und Torjäger im Sturmzentrum seiner Mannschaft. Seine starke Physis setzt er bei den vielen Luftduellen ein, um als Empfänger vieler langer Pässe zu fungieren. Dabei setzt er seinen Körper clever mit dem Rücken zum Tor ein, macht den Ball fest oder zieht das ein oder andere Foul.

Kania dennoch viel unterwegs

Darüber hinaus ist der 21-jährige Rechtsfuß viel auf dem Platz unterwegs und weicht auch in die Halbräume aus, um entweder Zweikämpfe zu führen oder selbst mit dem Ball am Fuß Tempo aufzunehmen. Allerdings tritt er selten als Kombinationsspieler, der mit vielen Pässen am Spiel seiner Mannschaft teilnimmt, in Erscheinung.

Kania mit Torjäger-Gen

Stattdessen steht für ihn der Torabschluss im Vordergrund. Deshalb ist Kania sehr präsent in der Box und nutzt jede sich bietende Möglichkeit, um Richtung Tor zu schießen. Auch dank seiner starken Schusstechnik präsentiert er sich in der Frühphase dieser Regionalliga Bayern-Saison eiskalt in der Chancenverwertung. Ebenso unterstreicht er seine hohe Aktivität im Spiel auch gegen den Ball und ist vor allem bei Abfangen von gegnerischen Pässen aufmerksam.

Entscheidungsfindung verbesserungswürdig

Dass er selbst noch in puncto Tempo und Kopfballstärke Verbesserungspotential sieht, zeigt die Mentalität des Stürmers. Zumal er mit bereits zwei Kopfballtoren in dieser Saison alles andere als ungefährlich in der Luft ist. Lediglich seine Entscheidungsfindung könnte bei offensiven 1-gegen-1-Duellen noch etwas besser sein. Zwar gewinnt er pro 90 Minuten viele Dribblings, jedoch könnte er in Bezug auf die Anzahl seiner Versuche noch effizienter sein.

Julian Kania bald einer für Trainer Cristian Fiél?

Spätestens seit seinem Tor im Testspiel gegen Heidenheim dürfte Kania eine ernsthafte Option für den 2. Liga-Kader für das anstehendende Frankenderby gegen die SpVgg Greuther Fürth sein. Zumal der Mannschaft von Trainer Cristian Fiél aktuell noch ein echter Torjäger fehlt. Doch auch unabhängig von einer Kadernominierung kann man Kania starke Leistungen in der U23 attestieren. Sollte Julian Kania seine aktuelle Form über mehrere Wochen konservieren können, so ist sein Debüt in der 2. Bundesliga nur eine Frage der Zeit.


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Quellen:
wyscout.com
xvalue.ai
transfermarkt.de
fcn_nlz_ticker

Co-Founder & Analyst bei ballorientiert

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